Fasten

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Fasten: Auf dem Weg zur Fülle

„Fasten“ und „Fülle“ – könnte glatt ein Widerspruch sein. Stimmt. Wenn man Fülle als "Völlern", "Saufen" oder "Fressen" versteht, so wie es Jesus unterstellt wurde (Mt 2,19: „Der Menschensohn ist gekommen, er ißt und trinkt; darauf sagen sie: Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder! Und doch hat die Weisheit durch die Taten, die sie bewirkt hat, recht bekommen“). Aber, das sagt der zweite Halbvers: Und doch hat die Weisheit recht bekommen.

Wie ist das nun mit dem Fasten und der Fülle?

Fasten kann sehr traditionell als Verzicht auf gewisse Lebensmittel oder
Dinge verstanden werden. Es gibt viele im Trend liegende Optionen:
Twitter-Fasten, Stress-Fasten, Autofasten… Auf welches Ziel hin, könnte eine sehr hilfreiche Frage sein. Ich verstehe Fasten als „Sich-Lösen“ von Dingen oder Gewohnheiten, die etwas sehr Schönes und Wertvolles be-Schatten oder verhindern: Leben in Fülle (Joh 10,10: „Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu
vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“).
Die Elberfelder Bibel kennt noch eine Steigerung von „Fülle“: „Überfluss“ („damit sie Leben haben und esin Überfluss haben“). Toll, welche lebensbe-ja-hende Botschaft Jesus rüberbringen wollte:
Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben – in Überfluss!

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Twitter-Fasten

Autofasten [auf ThemaTisch, Homepage, Facebook, Twitter] ist ja schon ein innovativer Ansatz des Fastens. Es geht dabei um eine Form von zeitgemässen Konsumverzichts und damit ein Zeichen für sanfte Mobilität und gegen den Klimawandel.

Jana Herwig alias Digiom, Medienexpertin und Universitätsassistentin an der Uni Wien, hat sich nicht nur für den Verzicht auf Alkohol, Zucker und Fleisch entschieden, sondern verzichtet bis Ostern auch auf das Twittern und hat das nicht nur im Blog, sondern auch mittels einer letzten Meldung in diesem Kurznachrichtendienst mitgeteilt.


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Autofasten - eine Einladung

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Jedes Jahr laden die Umweltbeauftragten der Katholischen und Evangelischen Kirche zum Autofasten ein, diesmal in der Zeit von Aschermittwoch 17. Februar bis Karsamstag 03. April 2010. Und zwar nicht nur Leute mit Auto, sondern auch solche, die keines haben, aber aktiv für sanfte Formen der Mobilität eintretenund  ihr eigenes Mobilitätsverhalten überprüfen wollen. So bietet die Website von Autofasten auch für Angemeldete auch eine eigenes Mobilitätstagebuch. Zudem gibts auch was zu gewinnen (in Oberöstereich eine Jahreskarte des OÖVV und ein MegaTicket der LinzLinien) - wer das aber alles genau wissen will, hat neben dem Autofasten-Newsletter, der über die Website bestellbar ist, noch andere Möglichkeiten.

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