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Mein, dein und unser Radweg. Mybikelane bietet Hilfe zur Selbsthilfe für verärgerte RadfahrerInnen.

Nicht nur für AutofasterInnen, sondern für alle RadfahrerInnen, stellen parkende Autos oder sonstige Hindernisse auf Radwegen eine alltägliche Belästigung dar. In den Städten gibt es sowieso wenige Verkehrsflächen, die exklusiv für RadfahrerInnen zweckgewidmet sind und selbst diese werden von rücksichtslosen Menschen oft als Parkplatz fürs Auto missverstanden. Ich habe den Eindruck die Polizei kontrolliert da zuwenig, denn eigentlich müsste das ein "gutes Geschäft" sein, auf Radwegen Strafzettel zu verteilen. Aber vielleicht gibt bei den meist selbst vor allem autofahrenden PolizistInnen auch zuwenig Bewusstsein dafür?

Logo MybikelaneSo wie mir gehts vielen, es ist frustierend und manchmal auch gefährlich, was da so auf den Radwegen rumsteht. Hilfe zur Selbsthilfe ist angesagt - und genau das passiert auf der Plattform "Mybikelane". Rücksichtlose ParkerInnen werden fotografiert und die Fotos werden im Internet gepostet. So lässt sich auch nachvollziehen, wer besonders oft "leider keinen Parkplatz gefunden hat" und am Radweg stehen bleiben "musste". Mybikelane gibt es in Österreich bereits für Wien, Linz, Graz, Salzburg und Wels. Wir brauchen noch mehr davon, denn die Prioritätensetzung im öffentlichen Raum muss sich ändern: FußgeherInnen, RadfahrerInnen und der Öffentliche Verkehr müssen Vorrang haben vor dem motorisierten Individualverkehr und den Autoparkplätzen!

polizei am radweg

Ein besonders bezeichnendes Foto von mybikelane: Selbst die Polizei parkt am Radweg. Ich habe das selbst auch schon erlebt!

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