Wir werden heutzutage mit Informationen überflutet und mein Eindruck ist, dass es sich dabei viel mehr um Manipulation(sversuche) als um tatsächliche Information handelt z. B. div. Aussendungen zu Wirtschaft und Politik, Werbeprospekte, usw.
Wie kann es gelingen, das Hinüberkippen von der Selbst- in die Fremdbestimmung zu vermeiden? Welche Rolle spielen dabei auch die Medien, wer vertritt welche Interessen? Ich denke, es lohnt sich, darüber einmal wirklich nachzudenken. Eine Anregung dazu bietet die neue Ausgabe von INFORMATION-DISKUSSION der KAB OÖ.

Zum Hineinschnuppern ein kleiner Impuls:
Noch nie hatten wir so viele Möglichkeiten, an Information heranzukommen, in jeder nur vorstellbaren Form und in unterschiedlichster Tiefe und Ausführlichkeit. Noch nie hatten wir so eine Fülle an Medien, derer wir uns bedienen können oder die auf uns zukommen – gefragt oder ungefragt.
Ist diese Fülle an Informationen und Medien:
– Meinungsbildung oder ‚Meinungsaustausch’?
– Vielfalt oder Einfalt?
– Erweiterung meiner Sicht der Dinge oder eine Verkürzung?
– Dienst oder Machtausübung?
– Nur ein anderer Standpunkt oder will mich jemand steuern?
Ich begegne täglich verschiedensten Formen von Informationen, der Meinungsvielfalt und auch der damit einhergehenden Meinungsmache:
- Da ist der Überzeugte oder der Beseelte, der mir seine Sichtweise überstülpt oder mich auch überrollt, sein Denken (seine Brille, sein Filter) akzeptiert keine andere Sichtweise.
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