Web 2.0

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"Was sucht denn ihr als Kirche im Web 2.0?"

Margit Hauft, Präsidentin der Katholischen Aktion OÖ (KA), schreibt in einer Kolumne der Zeitung der Katholischen Frauenbewegung (Mai 2010) über die Aktivitäten, die die KA mit dem Projekt ThemaTisch setzt: 

Margit Hauft"Was sucht denn ihr als Kirche im Web 2.0?", diese Frage bekam ich mehrfach gestellt, als ich vom neuen KA - Projekt
"ThemaTisch" erzählte. Es klang fast so, als müsste ich mich rechtfertigen, als sei die KA mit dieser Idee auf Abwege geraten! Dabei suchen wir als Kirche via Internet genau das, was zu suchen uns aufgetragen ist: den Kontakt mit möglichst vielen Menschen, wo diese sich auch immer befinden mögen! Eine steigende Anzahl von ihnen, und nicht nur Jugendliche, findet sich regelmäßig auf Internetforen, den modernen "Marktplätzen" ein, um sich dort über "Gott und die Welt" zu unterhalten. Ist das nicht auch eine logische Gelegenheit für uns als Kirche, mit dem, was wir an Wertvollem zu bieten haben ebenfalls präsent zu sein, mit zu reden, mit zu mischen? Keine Angst, die elektronischen Treffen werden und sollen nie "leibhaftige" Begegnungen ersetzen, im Gegenteil, sie können Neugierde erwecken auf Gespräche von Angesicht zu Angesicht zusätzlich zu Facebook - Talks.

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Kommunikation des Evangeliums via Social Media. Ein Bericht vom Barcamp Kirche 2.0.

Am Wochenende war ich das erste Mal auf einem Barcamp, nämlich dem zu Kirche 2.0. Ja, wirklich das erste Mal - auch wenn mir das manche andere BarcamperInnen in Frankfurt/Main nicht glauben wollten, weil ich ja in Social Media sehr aktiv bin. Ich beobachte dieses interessante - mit der Netzkultur verbundene - Veranstaltungsformat schon ziemlich lange, aber bisher hat es nie mit einem Termin geklappt. Nun gilt es ausführlich zu berichten, wie das so war. Ein paar Leuten habe ich das ja schon vorab versprochen ...

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Nur TeilnehmerInnen, keine ZuschauerInnen

Die Veranstaltungen zu Kirche und Social Media häufen sich. Heute beginnt in Berlin die erste christliche BloggerInnentagung.

Geht es noch persönlicher? Im Web wohl kaum. Blogs sind längst die Tagebücher der Generation Web 2.0, in denen weit mehr als Informationen vermittelt werden. Vielmehr noch teilen Blogger ihre Gedanken und Erfahrungen - eben ihre persönlichen Eindrücke.

"blog the word" ist die 1. Tagung für Blogger, die ihre Erfahrungen aus unterschiedlicher christlicher Perspektive mitteilen und Blogs längst als Kommunikationsform für die beste Botschaft der Welt nutzen


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Nächste Woche um diese Zeit sitze ich schon im Zug Richtung Frankfurt am Main, um dort am Barcamp Kirche 2.0 teilzunehmen. Ich bin schon ganz kribbelig :-) Natürlich werde ich hier davon berichten, möchte aber hier noch Kurzentschlossene einladen, mich und viele andere dort zu treffen. 

Barcamp? Was ist denn das? Es gibt dort nur TeilnehmerInnen, keine ZuschauerInnen. Ein BarCamp ist eine Ad-hoc-Nicht-Konferenz und kommt dem Bedürfnis von Menschen nach, sich ungezwungen, aber intensiv auszutauschen. Organisatorisch ist ein Barcamp der OpenSpace-Methode nahe. 

Also eine gute Idee auch für die Kirche. Doch dazu mehr demnächst ....

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Einführungsworkshop: Das Web wird Web 2.0 und interaktiv – Ich will das auch!

2112102387_eecfe7701bHeute war ich gemeinsam mit Christian Pichler von der Pastoralamts-Personalentwicklung im Wissensturm den Seminarraum anschauen - und darum wird es Zeit, auch hier zum EinsteigerInnen-Workshop in Web 2.0 einzuladen, den ThemaTisch und die Personalentwicklung gemeinsam anbieten. Gedacht ist dieser für Leute, die irgendwie neugierig sind, was denn das so ist das Web 2.0, das Social Web, Facebook, Twitter, YouTube, Wikipedia, Blogs & Co - sich aber nicht einfach so anmelden wollen, sondern lieber etwas Unterstützung zum Einstieg haben möchten. Es soll dabei verständlich werden, was denn das alles ist - und auch die Begriffe Web 2.0 und Social Web, über die gerade eben auf Twitter geplaudert habe, sollen deutlich werden.

Ja, liebe Digital Natives: solche Leute gibts! Und ich denke mir, dass da etwas Zurückhaltung gar nicht so schlecht ist, denn Privatsphäre und Datenschutz sind durchaus diskutierenswerte Themen im Kontext Social Web. Das soll auch Thema sein im Workshop, genauso wie der Einstieg in die Debatte, welche theologischen und pastoralen Konsequenzen das Social Web hat. 

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Kommunikative SuperGAUs

Das Fallbeispiel: Greenpeace versus Nestlé

Der Konzern Nestlé hat es dieser Tage nicht leicht. Im Pausensnack KitKat, der mit dem Fairtrade Logo auf der Verpackung wirbt, wird Palmöl aus Produktionen verwendet, die den Urwald zerstören. Greenpeace ist dieses Thema mit einer Social Media Kampagne angegangen und hat ein Video ins Netz gestellt, dass prägnant auf das Problem aufmerksam macht. 

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Was mit dir passiert, wenn du im Internet deppert bist

Heute, am 9. Februar 2010 findet zum mittlerweile 7. Mal der Europäische Safer Internet Day statt. Unter dem Motto „Think before you post!“ liegt der inhaltliche Schwerpunkt diesmal auf dem immer wichtiger werdenden Schutz der Privatsphäre im Internet

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Gerade eben beim Mittagessen habe ich mit KollegInnen darüber geplaudert, dass gerade Kids viel im Internet aktiv sind, sich aber mancher Gefahren nicht bewusst sind, zum Beispiel, dass die coolen Partyfotos auch vor einem Bewerbungsgespräch durch einen potentiellen Arbeitgeber betrachtet werden könnten. Die Fakten dazu im Standard:

"Laut einer Studie des Instituts für Jugendkulturforschung sind 68 Prozent von 402 Befragten im Alter zwischen elf und 19 Jahren mindestens einmal auf der Online Community ihrer Wahl aktiv, bevorzugt auf Facebook, Netlog, Myspace. Nur 14 Prozent von ihnen gaben an, sich mit Sicherheitseinstellungen zum Schutz der Privatsphäre auszukennen. Gleichzeitig erlauben 35 Prozent der jungen Surfer, allen Mitgliedern des jeweiligen Freundesnetzwerks, ihr Profil einzusehen."

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Zuerst Update des Facebook-Status, dann erst Kuss für die Braut

Manch skurille Geschichte produziert das Web 2.0 auch. Der Software-Entwickler Dana Hanna hat geheiratet und bevor er die Braut küßte, wurde noch schnell getwittert und der Facebook-Status auf "married" (verheiratet) umgestellt.

Sowas finde ich wirklich übertrieben, hier unterbrechen die Web 2.0 Aktivitäten einen rituellen Akt, der auf Beziehung ausgerichtet ist - da kommt die Beziehung zu kurz, die Hinwendung gilt da mehr dem Handy und der Online-Community. Vielleicht ein guter Marketing, Gag - aber zum falschen Zeitpunkt.

Im englischsprachigen Blog Oddie finden sich noch mehr solche merkwürdigen Facebook-Geschichten. So fand eine Frau ihr gestohlenens Facebook-Foto an einer Plakatwand in Tschechien wieder - aber es gibt auch schöne Geschichten: Ein entführtes Kind wurde nach 22 Jahren über Facebook wiedergefunden, in den USA fand sich ein Paar mit gleichem Vor- und Nachnamen über Facebook und hat geheiratet.

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Von den protestierenden Studierenden lernen

Gerald Bäck und Max Kossatz haben statistische Analysen der Web 2.0 Aktivitäten zu #unibrennt, den Studierendenprotesten, erstellt. Diese Proteste haben sich ja mittlerweile auf weitere europäische Länder ausgeweitet.

Max Kossatz analysiert und visualisiert #unibrennt auf Twitter im zeitlichen Ablauf, die Bilder auf Twitpic und die regionale Verteilung der Tweets. Ausgehend von den gleichen Daten hat Gerald Bäck 21,5 Millionen Reichweite für #unibrennt in 4 Wochen errechnet.

Ich als Sympathisantin der protestierenden Studierenden freue mich natürlich über solche Zahlen, als Web 2.0 Interessierte denke ich mir, dass mit diesen hervorragenden an den Zahlen orientierten Analysen von Gerald und Max mal ein guter Grundstein gelegt ist, anzufangen aus #unibrennt auch etwas für andere Bereiche gesellschaftlichen Engagements zu lernen.

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Twittagessen bringt d'Leut zsamm

Manche behaupten, die ganzen sozialen Internet-Netzwerke fördern die Vereinsamung der Menschen - Studien belegen aber das Gegenteil, meist vergrößert Internetnutzung die Vielfalt sozialer Kontakte, ein Beziehungsmedium halt.

Eine charmante Variante das Online-Leben mit dem Offline-Leben und noch dazu Genuss zu verbinden, ist das Twittagessen. Hier treffen sich Twitter-NutzerInnen einer Region zum gemeinsamen Essen - und zum Rausfinden, welches Gesicht sich hinter welchem Usernamen verbirgt. Über die Website des Twittagessen wird eingeladen, die Anmeldung erfolgt selbstverständlich über einen Tweet.

Das allererste Twittagessen in Linz findet am Montag, 30.11.2009, um 12.00 Uhr im Gelben Krokodil statt. Da schon jetzt einige Leute angemeldet sind, die ich noch nicht persönlich kenne, bin ich gespannt, wie das werden wird. Ich freue mich jedenfalls schon!

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Neue Twitter-Liste Katholische Kirche Österreich

Nachdem Twitter vor wenigen Tagen als neues Feature Twitter Listen eingeführt hat, hat sich wohl das händische Erstellen solcher erübrigt. Ich habe eine Twitter-Liste angelegt auf der ich alle Twitter-Accounts der Katholischen Kirche in Österreich sammle. Damit verbunden ist die Bitte, dass sich alle Interesierten, die da drauf möchten, bei mir melden, z.B. via Direct Message.

ThemaTisch kann man/frau hier folgen!

Foto: xotoko

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